Haustiere
Ouessantschaf
Ovis aries
Herkunft der ArtDomestiziert
Ouessantschaf
- Beschreibung
- Die kleinste Schafrasse der Welt. Böcke messen 45–50 cm Widerristhöhe und wiegen rund 20 kg, Auen sind mit 13–16 kg noch leichter. Am häufigsten ist tiefes Schwarz, seltener sind Braun und Weiß. Böcke tragen kräftige gedrehte Hörner, Auen sind meist hornlos.
- Lebensraum
- Die Rasse entstand auf der windigen Insel Ouessant vor der Küste der Bretagne, wo sie mit karger Weide und salziger Seeluft auskommen musste. Sie ist daher außerordentlich robust und anspruchslos.
- Nahrung
- Sie frisst Gras, Kräuter, Laub und Strauchtriebe, im Winter Heu. Dank ihrer geringen Größe zertritt sie die Weide nicht und frisst sie nicht bis auf den Boden ab.
- Fortpflanzung
- Die Tragzeit beträgt etwa fünf Monate, die Aue bringt meist ein einzelnes Lamm zur Welt, am häufigsten im zeitigen Frühjahr. Zwillinge sind die Ausnahme.
- Lebenserwartung
- 12–15 Jahre, ausnahmsweise länger.
- Wussten Sie?
- Mitte des 20. Jahrhunderts war die Rasse fast ausgestorben und wurde von einer Handvoll französischer Liebhaber gerettet. Heute erlebt sie ein Comeback in ungewohnter Rolle — ihre geringe Größe macht sie ideal für die schonende Pflege von Grünflächen in Obstgärten, auf Deichen und unter Solaranlagen.

Heimat und Lebensraum
Wo Ouessantschaf lebt
Drehen Sie den Globus und sehen Sie, woher die Art stammt und wo sie heute lebt.
Insel Ouessant (Bretagne, Frankreich)Die kleinste Schafrasse der Welt, gezüchtet auf der windigen bretonischen Insel Ouessant; Mitte des 20. Jahrhunderts fast ausgestorben, wird sie heute in ganz Europa gehalten.
Globus wird geladen…
Ursprüngliches VerbreitungsgebietEingeführt / heute auch
Zum Drehen ziehen · Doppelklick zentriert auf die Heimat
9 Fakten über Ouessantschaf
Die Karten drehen sich fortlaufend — mit der Maus darüber stoppen Sie sie.
- GruppeHaustiereSudokopytníci (Artiodactyla) · Turovití (Bovidae)
- Wissenschaftlicher NameOvis ariesLateinischer Name der Art
- Heimat und LebensraumPlemeno se vyvinulo na větrném ostrově Ouessant u pobřeží Bretaně, kde muselo vystačit s chudou pastvou a slaným mořským vzduchem. Je proto mimořádně otužilé a nenáročné.
- NahrungSpásá trávu, byliny, listí a výhonky křovin, v zimě seno. Díky drobnému vzrůstu pastvinu nesešlape ani nespase do hlíny.
- FortpflanzungBřezost trvá zhruba pět měsíců a bahnice rodí obvykle jedno jehně, nejčastěji brzy na jaře. Dvojčata jsou spíš výjimkou.
- Lebenserwartung12–15 let, výjimečně i déle.
- GefährdungsstufeDomestiziertDomestizierte Form — kommt in der Natur nicht vor
- Wussten Sie schon?V polovině 20. století plemeno téměř vyhynulo a zachránila ho hrstka francouzských nadšenců. Dnes zažívá návrat v netradiční roli — díky drobnému vzrůstu se používá k šetrné údržbě travnatých ploch v sadech, na hrázích i pod solárními panely.
- Wo im ZooAreal A — der Hof der Haustiere

Unterstützen Sie die Pflege unserer Tiere
Eine symbolische Patenschaft trägt zur Fütterung, tierärztlichen Versorgung und zum Ausbau der Gehege bei — und Sie erhalten ein Zertifikat sowie Neuigkeiten über Ihr Tier.
Patenschaften ansehen


