Nagetiere

Goldaguti

Dasyprocta leporina

Goldaguti

Beschreibung
Das Goldaguti (auch Goldhase genannt) ist ein mittelgroßes Nagetier mit gedrungenem, hasenähnlichem Körper auf langen, schlanken Beinen. Es erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 47 bis 65 cm und ein Gewicht von rund 2 bis 6 kg. Kopf und Vorderkörper sind olivbraun mit feiner schwarzer Sprenkelung, während der Rumpf in warmen Orange- bis Rotgoldtönen leuchtet und dem Tier seinen Namen verleiht.
Lebensraum
Das Goldaguti ist im nordöstlichen Südamerika heimisch und lebt in Venezuela, Guyana, Suriname, Französisch-Guayana und im Nordosten Brasiliens sowie auf den Karibikinseln Trinidad und Tobago und St. Lucia. Es bewohnt verschiedenste Waldtypen wie tropischen Regenwald, Sekundär- und Galeriewälder und dringt oft bis in Plantagen und Gärten vor.
Nahrung
Goldagutis sind Pflanzenfresser und ernähren sich vor allem von heruntergefallenen Früchten, Samen und Nüssen, ergänzt durch Blätter und Wurzeln. Bei knappem Pflanzenangebot fressen sie gelegentlich auch Insektenlarven. Ähnlich wie Eichhörnchen vergraben sie überschüssige Samen als Vorrat und sind dadurch wichtige Samenverbreiter im tropischen Wald.
Fortpflanzung
Die Weibchen pflanzen sich das ganze Jahr über fort und bringen meist zweimal jährlich Junge zur Welt, ohne feste Paarungszeit. Nach einer Tragzeit von etwa 104 bis 120 Tagen werden ein bis vier weit entwickelte Jungtiere geboren, die bereits behaart und kurz nach der Geburt lauffähig sind.
Lebenserwartung
In menschlicher Obhut können Goldagutis etwa 15 bis 20 Jahre alt werden, in freier Wildbahn ist ihre Lebenserwartung wegen Fressfeinden deutlich geringer.
Wussten Sie?
Das Goldaguti gehört zu den wenigen Tieren, deren Zähne stark genug sind, um die harten, holzigen Kapseln des Paranussbaums aufzunagen. Vergräbt es die Samen und vergisst sie später, wachsen daraus neue Bäume.
Goldaguti aus der Nähe

Heimat und Lebensraum

Wo Goldaguti lebt

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Nordöstliches Südamerika

Das Goldaguti bewohnt feuchte Tropenwälder im nordöstlichen Südamerika von Venezuela und den Guyanas bis Nord- und Ostbrasilien und wurde vom Menschen auf die Kleinen Antillen eingeführt.

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Ursprüngliches VerbreitungsgebietEingeführt / heute auch

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9 Fakten über Goldaguti

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  • GruppeNagetiere
  • Wissenschaftlicher NameDasyprocta leporinaLateinischer Name der Art
  • Heimat und LebensraumV přírodě obývá severovýchodní Jižní Ameriku — Venezuelu, Guyanu, Francouzskou Guyanu, Surinam a severní a východní Brazílii; člověkem byl vysazen také na Malé Antily. Vyhledává vlhké tropické deštné lesy, ale žije i v galeriových lesích a na okrajích savan poblíž vody. Otevřeným plochám s řídkou vegetací se vyhýbá a přes den vyhledává úkryt v hustém porostu.
  • NahrungŽiví se převážně rostlinnou potravou — hlavně opadanými plody a semeny, doplňuje ji o kořínky, listy a mladé výhonky. Přebytečná semena si ukrývá do půdy jako zásobu, na řadu z nich ale zapomene, a stává se tak důležitým šiřitelem lesních stromů. Občas přijme i drobné bezobratlé.
  • FortpflanzungRozmnožuje se po celý rok, za příznivých podmínek i dvakrát ročně. Březost trvá přibližně 104–120 dní a samice rodí nejčastěji jedno až tři mláďata (obvykle dvě). Mláďata se rodí dobře vyvinutá, osrstěná a vidomá a matku opouštějí přibližně po dvaceti týdnech.
  • LebenserwartungV lidské péči se aguti zlatý dožívá vysokého věku, i více než 15 let. V přírodě je jeho život kvůli predátorům podstatně kratší.
  • Wussten Sie schon?Aguti patří mezi mála zvířat, která svými ostrými hlodáky dokážou rozlousknout tvrdou skořápku plodů, například i para ořechů. Semena, jež si zahrabe do země a nestačí sníst, pak vyklíčí — díky tomu tento hlodavec pomáhá obnově deštného lesa.
  • Wo im ZooAreal A — Volieren und Gehege
  • Wie viele wir halten♂ 1 · ♀ 1gesamt: 2

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