
Wasservögel
Streifengans
anser indicus
Rote Liste der IUCNNicht gefährdet
Streifengans
- Beschreibung
- Die Streifengans ist eine schlanke, überwiegend hellgraue Gans von etwa 71 bis 76 cm Länge und rund 2 bis 3 kg Gewicht. Unverwechselbar macht sie ihr weißer Kopf, über dessen Nacken zwei schwarze Querstreifen verlaufen, die der Art ihren Namen geben. Schnabel und Beine sind orangegelb, die Flanken zeigen eine feine grau-weiße Bänderung. Ihr Ruf ist ein weiches, nasales Schnattern, das weit über die offene Landschaft trägt.
- Lebensraum
- Sie brütet an Hochgebirgsseen, Sümpfen und Flüssen Zentralasiens – auf dem Tibetischen Hochland sowie in der Mongolei, in Kirgisistan und angrenzenden Teilen Chinas und Indiens, oft oberhalb von 4.000 Metern. Zum Überwintern zieht sie in die Tiefländer Südasiens, vor allem nach Indien, Pakistan, Bangladesch und Myanmar, wo sie sich an Seen, Flüssen und überfluteten Feldern sammelt.
- Nahrung
- Die Streifengans ernährt sich fast ausschließlich pflanzlich. Sie weidet Gräser, Seggen und andere Grünpflanzen ab, nimmt Wasserpflanzen aus dem Wasser auf und frisst in den Winterquartieren Gerste, Reis und frische Triebe auf überfluteten Feldern. Mit ihrem kurzen, kräftigen Schnabel kann sie auch Wurzeln und Knollen ausreißen.
- Fortpflanzung
- Sie brütet kolonieweise am Boden in Wassernähe, häufig auf Inseln, die vor Raubtieren geschützt sind. Das Weibchen legt meist 3 bis 8 Eier und bebrütet sie etwa 27 bis 30 Tage. Beide Eltern kümmern sich um die frisch geschlüpften Gössel, und die Familie bleibt zusammen, bis die Jungen fliegen können.
- Lebenserwartung
- In freier Wildbahn wird die Streifengans meist etwa 10 bis 15 Jahre alt, in menschlicher Obhut kann sie bei ausreichend Nahrung und Sicherheit über 20 Jahre erreichen.
- Wussten Sie?
- Die Streifengans gehört zu den am höchsten fliegenden Vögeln der Welt: Auf dem Zug überquert sie die Kämme des Himalaya und wurde in Höhen von über 7.000 Metern beobachtet, wo die Luft so dünn ist, dass die meisten Vögel gar nicht abheben könnten. Möglich macht das ein besonderes Hämoglobin, das Sauerstoff weit effizienter bindet als bei anderen Gänsen.

Heimat und Lebensraum
Wo Streifengans lebt
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Hochgebirgsseen ZentralasiensDie Streifengans brütet an den Hochgebirgsseen Zentralasiens und zieht zum Überwintern in die Tiefländer Südasiens.
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10 Fakten über Streifengans
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Gefährdungsstufe
Gefährdungsindex der Art
Nicht gefährdet
Potenziell gefährdet
Gefährdet
Stark gefährdet
Vom Aussterben bedroht

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