Raubtiere

Schneeleopard

Panthera uncia

Rote Liste der IUCNGefährdet

Schneeleopard

Beschreibung
Der Schneeleopard misst 100–130 cm, dazu kommt ein buschiger Schwanz von 80–105 cm; er wiegt 22–55 kg. Dunkle Rosetten zeichnen das rauchgraue bis cremefarbene Fell, das bis zu 5 cm lang und sehr dicht ist. Die Pfoten sind auffallend breit und auch von unten behaart — sie wirken wie Schneeschuhe.
Lebensraum
Das Hochgebirge Zentralasiens in Höhen von 3.000–4.500 m: Himalaja, Pamir, Tibetisches Hochland, Altai und Tian Shan. Er bevorzugt steile Felshänge, Schluchten und alpine Matten oberhalb der Baumgrenze.
Nahrung
Er jagt vor allem Bergtiere — Steinböcke, Blauschafe und Argalis — ergänzt durch Murmeltiere, Königshühner und Hasen. Er bewältigt Beute, die dreimal so schwer ist wie er selbst.
Fortpflanzung
Die Tragzeit beträgt 90–100 Tage. Das Weibchen bringt meist 2–3 Junge (ausnahmsweise bis zu fünf) in einer mit eigenem Fell ausgelegten Felsspalte zur Welt. Die Jungen bleiben 18–22 Monate bei der Mutter, ehe sie ein eigenes Revier suchen.
Lebenserwartung
In freier Wildbahn 10–12 Jahre, in Menschenobhut über 20 Jahre.
Wussten Sie?
Der fast körperlange Schwanz dient beim Sprung über Felsen als Balancierstange, im Schlaf legt ihn der Schneeleopard wie einen Schal um die Schnauze. Anders als Löwe oder Tiger kann er nicht brüllen — ihm fehlt der dafür nötige Kehlapparat. Dafür springt er bis zu fünfzehn Meter weit.
Schneeleopard aus der Nähe

Heimat und Lebensraum

Wo Schneeleopard lebt

Drehen Sie den Globus und sehen Sie, woher die Art stammt und wo sie heute lebt.

Hochgebirge Zentralasiens

Er lebt an steilen Felshängen des Himalaja, des Pamir, des Altai und des Tian Shan in 3.000–4.500 m Höhe; in freier Wildbahn leben schätzungsweise noch 4.000–6.500 erwachsene Tiere.

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Ursprüngliches Verbreitungsgebiet

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9 Fakten über Schneeleopard

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  • GruppeRaubtiereŠelmy (Carnivora) · Kočkovití (Felidae)
  • Wissenschaftlicher NamePanthera unciaLateinischer Name der Art
  • Heimat und LebensraumVysokohorské oblasti střední Asie ve výškách 3 000–4 500 m: Himálaj, Pamír, Tibetská náhorní plošina, Altaj a Ťan-šan. Vyhledává strmé skalnaté svahy, rokle a alpínské louky nad hranicí lesa.
  • NahrungLoví hlavně horské kopytníky — kozorožce, nahury a argali — a doplňkově svišti, ulary a zajíce. Poradí si i s kořistí trojnásobně těžší, než je sám.
  • FortpflanzungBřezost trvá 90–100 dní. Samice rodí obvykle 2–3 koťata (výjimečně až pět) v skalní rozsedlině vystlané vlastní srstí. Mláďata zůstávají s matkou 18–22 měsíců, než si najdou vlastní teritorium.
  • LebenserwartungVe volné přírodě 10–12 let, v lidské péči přes 20 let.
  • GefährdungsstufeGefährdetNach der Roten Liste der IUCN
  • Wussten Sie schon?Ocas dlouhý téměř jako celé tělo slouží k balancování při skocích po skalách a ve spánku si jím irbis zakrývá tlamu jako šálou. Na rozdíl od lva či tygra řvát neumí — chybí mu k tomu ozvučený jazylkový aparát. Zato skočí až patnáct metrů daleko.
  • Wo im ZooAreal B — Gehege zwischen den Teichen

Gefährdungsstufe

Gefährdungsindex der Art

Nicht gefährdet
Potenziell gefährdet
Gefährdet
Stark gefährdet
Vom Aussterben bedroht

Podle IUCN zranitelný druh (Vulnerable). Ve volné přírodě žije odhadem 4 000–6 500 dospělých jedinců.

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